942 Aufrufe

Quartiersrikscha „Schnelle Elle“ fährt jetzt durch Lierenfeld

Am Freitag, den 21.04.2023, fand im Quartier der Rheinwohnungsbau GmbH (RWB) in Düsseldorf-Lierenfeld auf dem Säulenplatz auf der Unterbacher Straße die offizielle Einweihung und Taufe der Quartiersrikscha statt. Gemeinsam mit zahlreichen MieterInnen und KlientInnen sowie weiteren Interessierten wurde bei Kaffee und Kuchen die zweite Quartiersrikscha der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) getauft und Probe gefahren. Als Taufpaten war Herr Bürgermeister Josef Hinkel angereist, der auch die Namensabstimmung moderierte. Die Taufe auf den Namen „Schnelle Elle“ vollzog Pfarrer Jochen Lütgendorf von der Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde.

Im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums hat die RWB gemeinsam mit dem Stiftungszentrum des Erzbistums Köln im Jahr 2021 verschiedene Förderpreise vergeben. Unter den Gewinnern war auch die IGL, die die RWB bei der Anschaffung einer zweiten Quartiersrikscha für mobilitätseingeschränkte Personen aus Wohn- und Pflegeeinrichtungen unterstützte. Gemeinsam wurde diese Rikscha am Freitag im Rahmen einer Tauffeier eingeweiht.

Nachdem Benjamin Freese, Projektinitiator der IGL, die rund 50 Gäste begrüßte und das Projekt vorstellte, richteten Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der RWB und Catrin Dreyer, Geschäftsführerin der IGL, einige Worte an die Gäste.

Wir freuen uns sehr, dieses besondere Projekt der IGL unterstützen zu können“, sagte Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der RWB, „Auch ich würde mich im Alter gerne mit der Rikscha durch Düsseldorf kutschieren lassen.“

Im Anschluss übernahm Bürgermeister Josef Hinkel das Wort und moderierte mit viel Herzblut die Namensabstimmung der Quartiersrikscha. Zur Wahl standen die Namen „Jöckeljupp“, „Heimat-Rikscha“ und „Schnelle Elle“. Durch Klatschen stimmten die anwesenden Gäste für die Namen ab und entschieden sich im Duell zwischen „Jupp“ und „Elle“ für die „Schnelle Elle“, die künftig mit ihrer Schwester „Flotte Lotte“ durch Düsseldorf fährt. Den Segen für die Rikscha-FahrerInnen und Fahrgäste sprach Pfarrer Jochen Lütgendorf von der Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde.

Bürgermeister Josef Hinkel ließ es sich nicht nehmen, die Jungfernfahrt mit der „Schnellen Elle“ selbst als Fahrer durchzuführen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feier konnten sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen austauschen und über das Angebot informieren sowie eine Probefahrt mit der Rikscha durch das RWB-Quartier machen. Beide Rikschen waren den Rest des Nachmittags im Dauereinsatz.

Die „In der Gemeinde leben“ gGmbH (IGL) ist eine gemeinnützige Gesellschaft der gleichberechtigten Partner Diakonie Düsseldorf e.V. und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die 2002 gegründet wurde und zurzeit fast 200 Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen an zahlreichen Standorten in Düsseldorf unterstützt. Um das Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen zu verbessern, hat die IGL das inklusiver Quartiersprojekt „Wir machen mit“ angestoßen und den Ansatz „Radeln ohne Alter“ nach Düsseldorf gebracht. Mehr Informationen finden Sie unter www.igl-duesseldorf.de und www.wirmachenmit.net.

Das könnte Sie auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

Menü